Der Vorstand des GF- Solidarität e.V. sagt DANKE

Karl-Heinz Mruck

Ehrenvorsitzender

 

Olga Galjan

1.Vorsitzende

Elena Abramenko

2.Vorsitzende


Khalilullah Asra
Projektleiter

 

Liebe Freunde, Freundinnen, MitstreiterInnen und Unterstützer,

Im Oktober 2014 bestand der GFS - Gemeinnütziger Förderverein Solidarität 10 Jahre. Die Aufgabenstellung des Vereins hat seither nichts an Bedeutung verloren. Im Gegenteil. In der Satzung heißt es: „Migration und Emigration haben ihren Ursprung in Krieg, Gewalt, Unterdrückung, rassistischer und religiöser Verfolgung. Kriege führen nicht zur Lösung ethnischer, kultureller und sozialer Probleme. Sie vergrößern sie. Militäreinsätze und Rüstungsexport vernichten Unsummen, welche für den friedlichen Aufbau in den betroffenen Ländern effektiver genutzt und damit zur Rückkehr heimkehrwilliger Menschen beitragen.“

Die Idee zur Gründung des GFS kam von dem langjährigen Vorsitzenden des Vereins, Karl-Heinz Mruck. Der verpflichtende Name „Solidarität“ ist eine Anregung der engagierten Friedens- und Menschenrechtsaktivistin Felecita Langer. Mitgründer und viele Jahre Vorstandsmitglied war Dr.jur. Klaus Emmerich, als Jurist wissenschaftlicher Mitarbeiter für Verfassungsfragen am Institut für Rechtswissenschaft, AdW der DDR und Sekretär der Arbeitsgruppe für die Verfassung der DDR am Zentralen Runden Tisch. Gründungsmitglied und Vorsitzende des GFS, Olga Galjan, war stellvertretende Dekanin der pädagogischen Universität Omsk und arbeitet als pädagogische Fachkraft des Projektes Hafen 17 der Diakonie. Gründungs- und Vorstandsmitglieder sind auch Elena Abramenko, Dipl .Sozialpädagogin und Khalilullah Asra, Ingenieur in Kabul, hier Berufskraftfahrer bei der Bundesbahn.

An dieser Stelle besonderen Dank Professor em. Friedrich Putz, Pfarrer i.R. Herbert Lucan und Doris Wettlaufer die dem GFS von Anfang an als wertvolle Berater und Unterstützer zur Seite stehen. Ein herzliches Dankeschön auch unseren Freunden Peter Koch und Kai Friedrich, die maßgeblich am Ausbau unserer Webseite mitarbeiten. Zuverlässig und mit großem Fleiß arbeitet Peter Koch als Webmaster des GF Solitarität e.V.. Beispielhaft ist ihre Betreuung von Lancelot Armstrong, der seit 1991 im Todestrakt von Florida auf seine Hinrichtung wartet. Durch ihre bundesweiten Aktivitäten wurden die finanziellen Voraussetzungen geschaffen, dass seit dem vergangenen Jahr die Mutter und Schwester, ihn zu seinem Geburtstag besuchen konnten.

Seit 2010 war die Arbeit des GFS von der Auseinandersetzung durch die Mieterproteste gegen die Betriebskostenabrechnung 2009, geprägt. Die vom GFS geleistete Arbeit gehörte eigentlich in die Zuständigkeit des Mieterverein im DMB. Mit dem Internet-Start des GFS erfolgte dann wieder die Hinwendung zu seinen eigentlichen Aufgaben. Er steht nach wie vor solidarisch auf der Seite der Mieter und allen von Armut und Ausgrenzung bedrohten Menschen.

Im Ergebnis von über 1.000 Mieterberatungen in den letzten Jahren wurden 625 CO² Heizgutachten in Zusammenarbeit mit der co2online gemeinnützige GmbH, Berlin erarbeitet und in fast 100 Fällen soziale Familienbetreuung, Pflegefälle, Arbeitsvermittlung, Existenzgründungen geleistet. Viele ausländische Familien mit zwei und mehr Kindern wurde der Weg zur Arbeit vermittelt ohne dass sie je Transferzahlungen in Anspruch nahmen. Verhinderte Abschiebungen mit Arbeitsplatzsicherung bis heute, gehören ebenso zur Arbeit des GFS wie die persönliche Betreuung eines Strafgefangenen.

Die geleistete Arbeit war ohne die dankenswerte unbürokratische Hilfe von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei Behörden und Einrichtungen nicht möglich. Bei der Familienbetreuung wurden die besten Ergebnisse durch die weitgehend ehrenamtliche Mitarbeit von Familienangehörigen, Nachbarn und Arbeitskollegen erzielt.

Der GF-Solidarität e.V. ist als gemeinnütziger Verein vom Finanzamt Kassel mit Bescheid vom 24.06.2015 anerkannt zur

- Förderung der Volks- und Berufsbildung sowie der Studentenhilfe,

- Förderung der Hilfe für politisch, rassistisch oder religiös verfolgte, für Flüchtlinge und Vertriebene

- Förderung der Fürsorge für Strafgefangene und ehemalige Strafgefangene.

Der GFS ist vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main in die Liste gemeinnütziger Einrichtungen für die Zuwendung von Geldbeträgen, Listennummer 11970 mit Schreiben des OLG Frankfurt am Main vom 12.08.13 aufgenommen.